Veröffentlicht am: 18. Juni 2021606 Wörter3 min Lesezeit

Wohin richtest du deinen Blick?

Das Leben kann enorm anstrengend und ungerecht sein! Doch gerade deswegen ist es umso notwendiger und wichtiger unseren Blick auf das Gute auf das Schöne zu richten. Sein Herz zu öffnen und anzunehmen, was uns das Leben doch auch Atemberaubendes bringt.

Ich ging einen Holzsteg am Strand entlang. Der Steg führte durch den Sand war überwuchert von Pflanzen und kleinen bunten blühenden Blumen. Wundervoll anzuschauen. Zuvor hatte ich in Reiseberichten gelesen, dass dieser Abschnitt direkt durch das Industriegebiet führt. Also rechts habe ich die Fabriken mit ihren Schornsteinen, die ihre Abgase in die Luft pusten. Ich kann gelegentlich die grauen Rauchwolken sehen. Links von mir liegt das glitzernde, schillernde Meer. Mit seiner Kraft mit seiner Energie brechen die Wellen rauschend an den Strand. Ich kann die salzige Meeresluft schmecken.

Ich erinnerte mich genauer an die Berichte in diversen Foren:

Dieser Wegabschnitt sei wirklich hässlich

Mitten durch das Gewerbegebiet. Der komplette Fokus war auf die Fabriken ausgerichtet. Und keine Frage es gibt reizvollere Wegabschnitte!

Doch wenn ich den Kopf auf der linken Seite lies, dann war da das wunderschöne Meer. So ging ich weiter, voller Glücksgefühle. Nach langer Zeit wieder neben dem Meer zu gehen, machte mich unendlich frei. Ich wandte meinen Kopf einfach nicht nach rechts, denn es machte keinen Unterschied. Es war überflüssig nach rechts zu blicken, um mir das Industriegelände näher anzuschauen. Ich wusste, dass es das Gelände gibt. Doch der Unterschied liegt in der Sichtweise, Annahme und Fokussierung.

Es brauchte die gleiche Kraft, die gleiche Energie, ob ich meinen Kopf nach rechts oder links wandte, die gleiche Mühe welcher Seite ich meine Aufmerksamkeit schenkte.

Doch das Ergebnis war ein vollkommen anderes. Die Glücksgefühle, die das Meer hervorzaubert sind anders als ärgerliche Gedanken über die Fabrik. Das ist der wesentliche Unterschied.

Hand aufs Herz, siehst du zuerst das Schöne?

Das Meer, die Blumen, die Sonne, den Strand…..

Oder richtest du deine Aufmerksamkeit auf das, was nicht zu passen scheint und bleibst daran kleben? Hast immer zuerst das Schlechte im Blickwickel?

Abends wenn du deinen Tag Revue passieren lässt oder deinem PartnerIn oder Freunden davon erzählst? Auf welche Seite drehst du deinen Kopf abends? Auf das Glitzern deines Tages, deine Glücksmomente des Tages, die Fülle die dich umgibt? Oder holst du dir nochmals die Industrie, alles das schlecht gelaufen ist, den Mangel in dein Gedächtnis? Welchen Film spielst du nochmals ab?

Reflektiere und hole dir täglich deine Glücksmomente nochmals herbei. Diese Fokussierung bringt eine Änderung, die viel bedeutet. Sie bringt einen Wandel!  Es reicht oft eine kleine Bewegung, doch diese kleine Bewegung kann großes bringen und vieles verändern. Sie kann deine Welt verändern. Die scheinbar kleine Bewegung nur wenn du den Kopf zur Seite drehst und den Blick veränderst.

Du ganz alleine kannst deinen Kopf steuern,

du kannst ihn drehen, wenden, entscheiden und auf die heitere Seite drehen. Einfach die andere Seite vorbeiziehen lassen. Einfach weitergehen. Das ist natürlich auch Übung und braucht seine Zeit. Konzentriere dich darauf!

Uns allen beschert das Leben Situationen, Herausforderungen, die wir ablehnen, die wir nicht verstehen. Trotzdem ist und bleibt unser Leben wunderbar magisch. Noch größere Wunder entstehen, wenn du übst, jeden Tag einen Glitzermoment zu entdecken!

Richte deinen Blick auf diese Glitzermomente, jeder Tag hat mindestens einen, auch wenn der Moment vielleicht noch so klein ist.

Ich wünsche dir viele Glitzermomente und falls du wider Erwarten keinen findest, dann mache eine Lachübung.

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