Veröffentlicht am: 25. September 20211004 Wörter5 min Lesezeit

Wie einfach ist es, dankbar zu sein?

Es ist schon öfters eine Aufgabe dankbar zu sein!

Vor ein paar Tagen, am 21.09.2021 war Tag der Dankbarkeit.

Meine Erinnerung für dich: Dankbar zu sein steigert deine Glücksgefühle, denn wenn du den Blick auf das richtest, wofür du dankbar bist, wechselst du automatisch den Blickwinkel. Das wirkt befreiend und wirkt unmittelbar.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich in seiner Dankbarkeit zu üben:

  • Es gibt das Dankbarkeitsbuch, um am Abend den Tag Revue passieren zu lassen und schriftlich zusammenzufassen, wofür du dankbar bist. Also kurz innehalten, und die vielen wunderbaren Momente reflektieren, wofür du dankbar bist. Das ist auch eine wunderbare Methode, um den Tag gut abzuschließen und automatisch blendest du aus, was nicht so gut gelaufen ist. Eine wunderbare Nebenwirkung davon ist, dass du zufriedener einschläfst.
  • Andere schwören darauf gleich in der Früh ihre persönlichen 3 Dinge, wofür sie dankbar sind aufzuschreiben. Es gehört zu ihrer Morgenroutine, um gleich am Morgen in den positiven Flow für den Tag zu kommen. Sie richten dadurch gleich morgens ihren Sender darauf, Freundlichkeit und gute Laune auszustrahlen und auch zu empfangen.
  • Eine andere gute Übung ist das Dankbarkeits – ABC. Du schreibst für jeden Buchstaben etwas, wofür du in deinem Leben dankbar bist. A wie Arbeit, B wie der Baum vor meinem Fenster usw. das kann schon herausfordernder sein, doch wenn du einmal in der Übung drinnen bist, dann schreibt es sich leichter. Vielleicht gerätst du manchmal ins Stocken, doch das macht nichts, es ist ja kein Wettbewerb, sondern eine Übung, um ohne Druck die Augen für das Positive zu öffnen.

Unabhängig davon, welche Übung dich anspricht denke immer daran, dass es auch ganz kleine Dinge sein können. Wir glauben oft wir brauchen große Ereignisse, die mit Feuerwerk erscheinen. Es sind jedoch viel mehr die vielen kleinen Begebenheiten am Wegesrand unseres Lebensweges, die unser Leben besonders machen.

Ich z.B. war diese Woche sehr dankbar, dass der Elternabend meiner Tochter „Corona frei“ über die Bühne ging und damit meine ich, es war kein Thema. Es wurde über die Klassenreise, weitere Projekte und die Jugendlichen gesprochen, sehr positiv vorausblickend, angstbefreit. Dafür bin ich sehr dankbar, da es die Zuversicht stärkt. Daher Augen auf, wofür du dankbar bist.

Fast schon eine Provokation kann es sein:

  • Eine viel schwierigere Dankbarkeitsübung, vielleicht für dich auch eine Provokation, ist Dankbarkeit gegenüber Menschen zu haben, die dich herausfordern, die dich aus deiner Komfortzone bringen. Oder Situationen, die du gar nicht haben willst. Da in Dankbarkeit zu gehen ist eine besondere Herausforderung. Oft ist es auch erst mit zeitlichen und emotionalem Abstand möglich.

Doch es kann eine befreiende Wirkung haben

Ein wenig später auch feststellen zu können, wofür du dieser Situation dankbar bist, weil sie dich weitergebracht hat, weil du aus ihr gestärkt herausgegangen bist. Auch wenn du dir, wenn du dich in der Situation befindest vorkommst wie im Labyrinth, nach dem Motto – wo ist da der Ausgang? Vielleicht auf die jetzige Lage zu übertragen – Wo ist hier der Ausgang?

Zur Zusammenfassung borge ich mir die Worte von Paul Coelho aus:

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben.

Sie haben meine Phantasie beflügelt.

Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.

Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.

Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben.

Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.

Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.

Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben.

Sie haben mich wachsam werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.

Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.

Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben.

Sie haben mir meinen Standpunkt klar gemacht.

Vor allem danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin. Sie geben mir Kraft zum Leben!

(Paul Coelho)

Vielleicht fühlst du dich angesprochen, dich jetzt zu fragen, welchen Leuten und oder welchen Situationen, die dich herausgefordert haben, du nun dankbar bist. Doch bitte, das heißt nicht, dass du diese Leute in deinem Leben behalten sollst. Doch vielleicht waren es gerade die, die dich weitergebracht haben. Und dafür kannst du dankbar sein. Vielleicht gibt es auch Erlebnisse, auf die du jetzt mit einem Lächeln zurückblicken kannst.

Es ist schon eine herausforderndere Übung Leute bzw. Situationen zu danken, obwohl es sich anfangs schrecklich bzw. sehr unangenehm angefühlt hat? Und wie es das Schicksal so will, während ich Korrekturen an diesem Blog vorgenommen habe, ist die Seite abgestürzt und alle Korrekturen waren verschwunden, also waren vergeblich. 🙂 Und der Server war auch kurze Zeit nicht erreichbar, warten, Zeit Verzögerung. Also jetzt bin ich gefordert darin die Dankbarkeit zu finden. HiHi

Wenn du gar nicht in Stimmung kommst dankbar zu sein,

  • weil du festsitzt,
  • weil du spürst dein Herz ist verhärtet
  • weil dich die die Angst lähmt
  • weil sich dein Lebensmut versteckt hat

dann lade ich dich zu meinem Lachangebot ein. Denn Lachen öffnet sehr schnell dein Herz und macht den Weg zu deinen Gefühlen frei. Damit auch wieder Dankbarkeit fließen kann. Es beschwingt und hat eine reinigende Wirkung.

Am Montag startet mein online Lachtreff, hier gibt’s mehr Information.

Lachen und Lebensfreude LIVE in der Gruppe zu erleben, da gibt es am 16.-17.10.2021 die Gelegenheit dazu. Ein LIVE Seminar voller Spaß und Freude, ein Feuerwerk an positiven Emotionen. Hier anmelden.

Dafür bin ich sehr dankbar, dass dieses Seminar wieder stattfinden wird.

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