Veröffentlicht am: 30. September 20221202 Wörter6 min Lesezeit

Die 5 Säulen der Selbstfürsorge.

Kennst du Häuser, die in Hochwassergebieten oder nahe am Meer auf Stelzen stehen, damit sie, wenn Gefahr droht vom Wasser geschützt sind? Die Wohnräume und die Größe der Häuser sind verschieden, doch die Stelzen sind ihnen gemeinsam. Es ist ein Schutz, eine Barriere. Zum Anschauen vielleicht etwas komisch, doch es ist sehr offensichtlich, welchem Zweck sie dienen. Sie schützen ihre Bewohner und sie schützen vor Verlust. Die Stützen geben Sicherheit.

Genau so sollten wir mit Fürsorge auch unseren Körper, unser Gemüt und unsere Gedanken schützen. Selbstfürsorge macht stark, Selbstfürsorge macht widerstandsfähig. Wenn die Stürme von außen kommen, nicht nur, wenn jetzt im Herbst das Wetter umschwingt, sondern sie schützen auch vor emotionalen Stürmen. Selbstfürsorge gibt Sicherheit, denn sie sichert dich innerlich ab und schützt dich, um nicht aus der Bahn geworfen zu werden. Es geht jetzt darum, dass du dir deine Stelzen, ich werde sie jetzt in Säulen umbenennen, aufbaust, damit du dich sicher fühlst.

Für diese Säulen bist nur du verantwortlich. Es gibt ein vielfältiges Angebot, dass du dir beim Bau deiner Säulen Unterstützung holen kannst, doch das Bauen und Pflegen liegt alleine an dir. Du bist dein Baumeister deiner Selbstfürsorge.

Denkst du jetzt das ist egoistisch?

Nein, es ist wichtig! Es ist für dich, deine Gesundheit, dein Leben und deine Umgebung zum Besten. Wenn du nicht mehr kannst, wenn deine Säulen nicht stark stehen, dann knickst du ein und dann dringt Wasser ein. Wenn du nicht mehr kannst, dann strömt in herausfordernden Zeiten Wasser in dein Familiensystem oder durchdringt deinen Arbeitsplatz. Dann ist der Schaden noch viel größer. Denn dann läuft gar nichts mehr. Dann steht das Werkle. Deshalb meine Bitte an dich: Stärke deine Säulen.

Die 5 Säulen

1. Gönne dir Pausen

Schaffe dir bewusst Pausen und wenn es anfangs oder manchmal nur 10 Minuten am Tag sind, die du für dich hast. Eine kurze Zeit, in der du nur für dich bist, in der du keine Ablenkung um dich hast. Du bist nur für dich da. Du hast Zeit zu entspannen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies mit Kindern eine sehr große Herausforderung sein kann. Doch wenn du keine Reserven mehr hast, kannst du auch für deine Kinder nicht da sein. Dann schaffst du den Spagat nicht mehr. Wenn du es geschafft hast kurze Pausen einzubauen, wenn diese Pausen für dich normal sind, dann setze dir ein nächstes Ziel. Baue jetzt eine kurze Auszeit ein und noch mehr Steigerung wäre, du fährst kurz weg.

2. Entwickle ein Gefühl, ob dir das jetzt guttut

Spüre in dich hinein, fühle in dich hinein. „Tut mir das jetzt gut?“ „Ist das jetzt passend für mich?“ Wenn du nichts spürst, frage dich noch einmal. Dann entscheide. Im nächsten Schritt sage, wie du dich fühlst. Wir sitzen dem Irrglauben auf, dass andere immer merken oder merken sollen, wie es uns geht, das ist eine Illusion. Wenn andere in ihrem Trott drinnen sind, in ihrer Welt sehr beschäftigt mit sich selbst, dann merken sie es oft nicht.

Sage deinem Partner, deinen Arbeitskollegen und auch deinen Kindern, wenn es zu viel ist oder wenn etwas nicht passt. Das ist ein Schritt, um Grenzen zu setzen. Ich weiß, dass kann eine große Herausforderung sein, doch es geht darum deine innere Kraft zu hüten und zu stärken. Auch Kinder verstehen, wenn du sagst „es reicht“. Ich durfte vor kurzem, da wir seit Schulanfang fast jeden Tag Drama hatten, meiner Tochter auch wieder sagen: Es reicht!

Wir haben nur eine gewisse Energie und diese Energie dürfen wir für uns nützen. Unsere Belastbarkeit hat Grenzen. Und diese Grenzen dürfen und sollen kommuniziert werden.

Wenn du in dich hineinfühlst und es passt gar nicht, dann lass es! Sei so mutig und sag, dass es nicht passt. Es geht um dich!

3. Nähre dich

Dies betrifft nicht nur das Essen. Überleg dir was nährt dich? Was kannst du dir Gutes tun? Ist es, ein Buch zu lesen? In eine Ausstellung zu gehen? Eine Tasse Tee trinken oder gemütlich in Ruhe eine Tasse Café genießen?

Die Wolken anschauen, wie sie vorbeiziehen. Gemütlich ein fantastisches Essen kochen mit nährenden Lebensmitteln. Ein Essen, auf das du jetzt wirklich Gusto hast, nicht nur um den Hunger zu stillen, sondern auch deinen Genuss zu fördern. Oder du lässt dich von jemandem bekochen.

Dir eine Massage gönnen oder eine Shiatsu Behandlung. Ins Theater, ins Konzert oder ins Kabarett gehen. Dich wieder mit Freunden treffen.

4. Körperliche Reinigung und Entspannung

Bewegung, um die Anspannung aus dem Körper zu leiten. Suche dir einen Ausgleich, um zu entspannen. Yoga praktizieren, meditieren, tanzen, singen oder Sport machen. Vorzugsweise in die Natur gehen. Was gibt dir Energie? Wonach fühlst du dich so richtig mmmmh?

Anspannungen loslassen, raus schütteln. Die Bewegung des Körpers ist so wichtig, um auch unseren Geist und unsere mentale Verfassung in Bewegung zu bringen und um im Fluss zu sein. Blockaden im Körper kannst du wie mit einem Stau auf der Autobahn vergleichen, es geht nur langsam vorwärts, manchmal steht alles. So ist es auch mit deinen Körpersäften und deinen Energiebahnen. Deswegen ist es so wertvoll, dass alles im Fluss bleibt.

Du ziehst es doch auch vor, wenn du mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst, dass du ohne Hindernisse von A nach B kommst. Dein Körper mag es auch lieber, wenn in ihm alles fließt. Dies ist auch eine emotionale Reinigung. Du kannst alles loslassen.

5. Schlafhygiene

Achte auf deine Schlafgewohnheiten. Schlaf ist lebenswichtig. Schlafentzug ist eine Foltermethode. Also achte auf genügend Schlaf und guten Schlaf.

Beachte, dass dein Schlafzimmer frei ist, dass du dich darin wohl fühlst. Es macht einen Unterschied, ob du in einer Wohlfühloase schläfst oder in einer Rumpelkammer. Lüfte dein Schlafzimmer regelmäßig. Berücksichtige, dass du bevor du dich schlafen legst, liebevolle Gedanken für dich hast. Ein Dankbarkeitsbuch eignet sich da auch hervorragend.

Vermeide Handykonsum, bevor du dich ins Bett legst und unterlass es noch schnell deine Mails zu checken. Wenn du direkt von der Arbeit ins Bett fällst, hat dein Gehirn keine Zeit abzuschalten. Also schalte dich vorher schon in den Ruhemodus. So wie du dein Handy in den Flugmodus stellen kannst, stelle dich in den Ruhemodus.

Hervorragend zum Einschlafen und auch für einen entspannteren Schlaf hilft unser Lavendel Spray.

Die Bonussäule zu den 5 Säulen, die extra Säule: das Lachen.

Das Lachen trainiert deine Lebensfreude. Lachübungen, Sachen, die dich zum Lachen bringen. Gleich in der Früh mit einem lachenden Gesicht den Tag beginnen. Trainiere dein Lachen, damit du in stürmischen Zeiten weißt, wo dein Lachen versteckt ist und du es jederzeit hervorholen kannst.

Lachempfehlung mein Buch: Lass dein Herz lachen

lachende Grüße von deiner Lach Apothekerin

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