Veröffentlicht am: 18. August 2022869 Wörter4,3 min Lesezeit

Ist es unnatürlich, immer glücklich zu sein?

Meine drei Empfehlungen dazu!

Es steht uns zu, immer glücklich zu sein und unser Leben zu leben und zu feiern!

Doch es gibt Menschen, die können oder wollen nicht glücklich sein, weil sie sich selbst ausbremsen. Weil sie das Gefühl haben, es ist unnatürlich immer glücklich sein. Sie sind verhaftet in ihrem Verhaltensmuster und schließen mit ihren Gedanken Glück aus. Sie verbieten sich aus vielen verschiedenen Gründen glücklich zu sein.

Weil es andere Menschen gibt, die nicht glücklich sind.

Wir können jetzt nicht glücklich sein, denn rundherum passiert gerade so viel.

Es gibt viele Menschen, denen geht es jetzt gerade nicht gut.

Die Zeitungen sind jeden Tag voll mit Schreckensmeldungen, wie soll ich da glücklich sein.

Es geht doch nicht, dass ich immer glücklich bin.

Es ist unnatürlich, dass es einem immer gut geht! Da gebe ich dir recht. Denn wir dürfen, sollen auch unsere negativen Emotionen zulassen. Doch es macht einen Riesenunterschied, ob meine Grundstimmung glücklich ist oder ob ich lieber jammere.

Besser jammern, meckern und aufs Leben schimpfen. Ist das, das wahre Leben? Es drängt sich die Frage auf: Ist das natürlich?

Es soll Menschen geben, denen ist es unangenehm immer glücklich zu sein. Immer glücklich zu sein, ist unnatürlich. Das entspricht nicht der Norm, das ist oberflächlich! Ja stimmt, es ist nicht normal, denn der Großteil der Menschen jammert lieber. Somit ist glücklich sein vielleicht schon eine besondere Fähigkeit. Es macht das Leben auf jeden Fall lebenswert.

Wie schaut das bei dir aus?

Gestehst du dir Glück zu?

Oder hängst du auch dem Glaubenssatz hinterher, du kannst nicht immer glücklich sein?

Hast du vielleicht Angst davor? Angst vor zu vielen glücklichen Gefühlen?

Im Innersten das Gefühl, dass du es nicht verdienst?

Oder geht dir ohne jammern das Gesprächsthema aus?

Wenn es das Leben gut mit uns meint. Wenn es keine Schicksalsschläge gibt, wenn keine schwerwiegenden Krankheiten vorliegen, ist es dann nicht wirklich grotesk, wenn wir Angst vor dem Glücklichsein haben. Einfach glücklich sein! Dem Leben mit Dankbarkeit, Neugierde, Interesse, Freude und Heiterkeit begegnen. Das sollte das neue Normal sein!

Wenn du in deiner Grundeinstellung glücklich bist, erlebst du andere Emotionen trotzdem, also wo ist die Unnatürlichkeit? Du erlebst sie nur anders. Du gehst schneller durch diese Emotionen. Du kennst dich besser. Du kannst leichter einordnen, woher sie kommen. Du kannst besser mit ihnen umgehen.

Wie ist das bei dir? Fühl mal in dich hinein!

Hältst du es aus glücklich zu sein?

Gestehst du es dir zu, glücklich zu sein?

Kannst du dein Glück genießen?

Oder suchst du auch immer den Haken?

Ich kann dir versichern, es steht uns allen zu glücklich zu sein!

Das Leben darf leicht gehen und Spaß machen!

Wenn sich bei dir Unsicherheit ergibt, wenn du dir Glück nicht zugestehst oder es dir schwer fällt es anzunehmen, dann rate ich dir, steig aus deinen hinderlichen Verhaltensmustern aus!

Wenn du willst, dass es dir besser geht, dann geht es dir auch besser! Auf viele Gegebenheiten haben wir keinen Einfluss, doch wir haben Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Das bestätigt die neue Gehirnforschung. Wenn wir uns besser fühlen, dann sind wir handlungsfähiger. Also wenn du deinem Glück im Weg stehst, dann erlaube dir zumindest handlungsfähig zu sein.

Erlaube es dir! Beschließe es zu wollen und zu dürfen! „Ich darf das.“ „Ich darf glücklich sein, denn es ist besser für mich und meine Mitmenschen.“ Du alleine kannst dir die Erlaubnis geben, du alleine bestimmst das. Egal, was andere sagen, du hast das Recht glücklich zu sein. Du sollst es dir erlauben! Wenn du zögerlich bist, wird das nichts.

Wenn du Glück noch nicht annehmen kannst,

dann ist es auch hilfreich deine Aufmerksamkeit zu ändern. Wohin lenkst du deine Aufmerksamkeit? Auf das Schöne oder die Herausforderung? Siehst du zuerst das Gute oder das Schlechte? Beobachte einmal, was erzählst du, was gut gelaufen ist, deine Erfolge oder was nicht so gut geklappt hat? Deine Aufmerksamkeit auf das Schöne auf das Positive zu lenken, fühlt sich gut an. Vielleicht fühlt es sich für dich anfangs ungewohnt an, halte es aus. Aus diesem Ungewohnten wird Gewohnheit und das tut dann wirklich gut.

Lache! Lachen kann innere Engen brechen. Lachen hat die Fähigkeit Glaubensmuster aufzubrechen. Nicht sofort, doch wirkliches Lachtraining d.h. jeden Tag mindestens 10 Minuten lachen bringt Veränderung! Lachen kann dein Ventil sein. Lachen kann deine Fesseln sprengen, wenn du es zulässt, wenn du Veränderung möchtest. Lache auch wenn dir anfangs nicht danach zumute ist. Tipps dazu findest du hier.

Denn bedenke „Lache und das Leben lacht zurück“, wenn du es zulässt, oder wenn du es aushältst!

Es steht dir zu glücklich zu sein – auch wenn die restliche Welt im Chaos versinkt.

lachende Grüße von deiner Lach Apothekerin

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